Das ALU Druckgußchassis ist von ganz simpler Struktur, gut verrippt und damit verwindungssteif und robust. Es steht den DLTs in Nichts nach. | |
Es gibt hier zwei völlig baugleiche Motorenbaugruppen. Der Rotor des LTO Motors samt Achse und Kugellagern ist fest im Chassis verschraubt.
Der Stator ist fest auf der Platine drauf und damit mit dieser zusammen abnehmbar. | |
Wenn man sich die Platine und den Stator des LTO Servo Motors ansieht, ist man unwillkürlich an die Motoren in den DLT1 und VS80 erinnert. Diese Motoren hier sehen fast baugleich aus.
Die drei Hallsensoren (rote Pfeile) zur Erkennung der aktuellen Position sowie der Drehbewegng durch die CPU (und den Motorsteuerbaustein) sind etwas anders positioniert als in den VS80 Motoren. Warum die Konstrukteure es bei LTO so gemacht haben, erschließt sich uns noch nicht.
| |
Bilderserie 2

Wie man an den oberen Bildern sieht, es waren schon Profis am Werk und sie haben gut nachgesehen, was es für Schwachstellen bei den DLTs ( nicht bei den S-DLTs) gegeben hatte.
Vergessen wir aber nicht, es liegen 20 Jahre zwischen DLT und LTO / S-DLT.
Der HP LTO Magnetkopf wird von einem der ultrapräzisen Linearmotoren angetrieben. Der bewegliche Teil reagiert schon auf geringstes Neigen (in der waagrechten Lage) und gleitet von Anschlag zu Anschlag, ist also extrem leichtgängig. An beiden Seiten ist er mit Gummipuffern abgefedert, also relativ transportfest.
Dennoch, das könnte ein Problem werden, wenn der beim Transport allzu oft an die Anschläge knallt.
Im untersten Bild sieht man die Achse (weiß) und die Kugellager (nur links das eine ist sichtbar). | |